Faszination Nahaufnahmen

Tauchen Sie ein in die Faszination der Makrofotografie.
Oft ergeben sich mit der starken Vergrößerung faszinierende Strukturen und dem Betrachter tun sich ganz neue Aspekte auf. Die kleinen wunderschönen Dinge des Lebens offenbaren sich schon in der näheren Umgebung. Ein Garten, eine Wiese ist eine wahre Goldgrube für Nahaufnahmen.

Ich freue mich daher hier die wunderschönen und farbenprächtigen Nahaufnahmen von Marga vorstellen zu können. Sie hat ein Händchen dafür, die kleinen Dinge des Lebens ins rechte Licht zu rücken. Eine wahre Künstlerin des Genres. In ihrem Garten hat sie sich mit der Kamera auf die Lauer gelegt und mit Ausdauer die Wunder des Lebens eingefangen. Aber lassen wir einfach die faszinierenden Bilder auf uns wirken.

Biene mit Blütenstaub Grashalm mit Tautropfen Fliegenpilz Eidechse - Ich sehe dich auch!

Aber wie entstehen solche Aufnahmen und welche Ausrüstung braucht man dafür. Für solche Nahaufnahmen benötigt man ein Makroobjektiv. Eigentlich ist ein solches Objektiv dafür gedacht das gewünschte Objekt in Originalgröße aufzunehmen. Die übliche Entfernung beträgt ca. 30 - 50 cm zum Objekt. Mit dieser Distanz gelingen meistens die besten Aufnahmen. Für eine noch größere Vergrößerung sind dann sog. Zwischenringe oder Balgen einzusetzen. 

In Golde gebadet Minipilze im Gegenlicht Rotbeinige Blattwanze auf Kamilleblüte Kreuzspinne mit Marienkäfer als Beute Wärme trotz Kälte

Bei Nahaufnahmen sollte man unbedingt auf einige ruhige Kamerahaltung Wert legen. Schon eine kleine Bewegung (vor oder zurück) kann das Photo unscharf werden lassen. Besonders bei Verwendung von Zwischenringen / Balgen ist ein Stativ Pflicht.

Behalten sie im Auge, dass bei solch kurzen Distanzen die Schärfentiefe gering ist. Dies sieht man deutlich an den obigen Aufnahmen. Das Hauptobjekt ist scharf und der Hintergrund stark verschwommen. Bewegt sich eine Biene ist es besser eine kleine Blende wie f16 oder f22 einzustellen. So erreicht man besser die nötige Schärfentiefe und Details kommen besser zum Vorschein. Keine Panik vor manuellen Kameraeinstellung. Üben sie ein wenig, denn auch ein Profi hat mal klein angefangen.

Oftmals ist es aber einfacher, die Kamera (Objektiv) auf die kleinste, geringste Entfernung einzustellen und anschließend einfach die Kamera vor und zurück zu bewegen bis es scharf wird.

Manchmal erkannt man erst beim genaueren Hinsehen ein hübsches Detail. Soll nur dies Detail scharf abgelichtet werden, kann man eine größere Blende wählen. Hier gilt aber unbedingt wieder ein Stativ zu benutzen.

Ich wünsche daher gutes Gelingen und faszinierende Aufnahmen. Ein besonderer Dank an Marga von photo-monster für die tollen Fotos. Mögen ihr noch viele kleine Wunder vor die Linse laufen.

 

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